Eintakt-A-Endstufe mit vier 6V6

Platine 6V6 quattro SE

Im Elektor-Röhrensonderheft Röhren 10 veröfftenlichten wir einen neuen Bausatz mit der Endpentode 6V6: den

 

6V6quattroSE – ernsthafter Eintakter mit 16 W – nicht nur für hocheffiziente Lautsprecher

 

Eintaktverstärker mit sündhaft teuren Trioden bei gleichzeitig geringen Leistungen um 10 W sind als Schaltplan im Internet bis zu Fertiggeräten im HiFi-Geschäft überaus häufig zu finden. Alle, die Eintakter nur mit einer 300B ernst nehmen, finden entsprechende Artikel im Internet. Alle anderen, die nach einem bezahlbaren Eintakter mit Spitzenklang, moderater Leistung um 15-20 W und niedrigen Betriebskosten suchen, sind zum Weiterlesen eingeladen. Durch das gewählte Schaltungsdesign entfallen jegliche Abgleicharbeiten, der Aufbau auf einer Platine minimiert den Verdrahtungsaufwand und bietet Nachbausicherheit.

 

Die guten Erfahrungen mit der EL-84 veranlassten uns, zur 6V6 zu greifen, die ähnlich einfach und unproblematisch einzusetzen ist. Die 6V6 genießt einen fast legendären Ruf und wird in vielen Gitarrenverstärkern heute noch eingesetzt, damit ist der Nachschub gesichert. Um die gewünschte Leistung zu erreichen, sind vier 6V6 pro Kanal notwendig, das schaut gut aus. Der notwendige Heizstrom bleibt dennoch ca. 2 A Wechselstrom für alle vier Röhren deutlich unter jenem für zwei EL34, die Heizleistung beträgt damit 12,6 W.Entsprechend starke Eintakter mit Trioden - vier 300B mit 30W oder sechs 2A3 mit 37,5W Heizleistung - sind unverhältnismäßig aufwändiger und teuer in Anschaffung und Betrieb.